Wirkungen von Glyphosat-Beschränkungen auf den Ackerbau in Deutschland

Das Projekt untersucht die ökonomischen Folgen möglicher Einschränkungen von Glyphosat für die Pflanzenproduktion in Deutschland. Es wird gezeigt, dass der Glyphosateinsatz im Rahmen der konservierenden Bodenbearbeitung in den meisten Regionen eine Standardmaßnahme ist. Insgesamt wird Glyphosat auf etwa 30 % der deutschen Ackerfläche eingesetzt. Eine Einschränkung würde zu einer deutlichen Intensivierung der Bodenbearbeitung und einem verstärkten Einsatz anderer Herbizidwirkstoffe führen. Dennoch würden sich Resistenzen deutlich schneller ausbreiten und es käme kurz- bis mittelfristig zu regionalen Ertragsdepressionen in Deutschland von 5 bis 10 %. Das hätte Rückgänge der Deckungsbeiträge für die im Ackerbau bedeutsamen Kulturen von bis zu 36 % zur Folge.

Die Ergebnisse des Projekts sind veröffentlicht in der Schriftenreihe Agribusiness-Forschung unter dem Titel "Agro-Economic Analysis of the use of Glyphosate in Germany" (Nr. 28).